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Traumpfade (Bruce Chatwin)
[Oct 9, 2011; Book, German]

Traumpfade sind Pfade quer durch Australien, auf denen die mythischen Ahnen der Aborigines gewandert sind und dabei die Welt ins Leben gesungen haben. Die Träume/Lieder sind gut gehütete Geheimnisse. Von ihnen hängt nicht nur das persönliche Überleben auf Buschwanderungen ab, sondern dem Glauben nach auch der Fortbestand der Welt.

Das Thema hätte sich prima für einen spannenden Historienschinken oder Thriller geeignet, aber das war Chatwin scheinbar zu einfach. Stattdessen schildert er eine Reise durch den fünften Kontinent, von der am Ende eine Vielzahl unsortierter und widersprüchlicher Eindrücke bleibt.

Er umgibt die Ureinwohner mit Traum-Mystik, die er kurz darauf demontiert, indem er sie derbe Späße darüber machen lässt. Er zeigt Ureinwohner, die die plötzliche Moderne in den Alkoholismus getrieben hat, verweigert sich aber gleichzeitig der Verklärung der Aborigines als einfache und edle Wilde.

Schönes Beispiel für diesen Stil ist die Jagdepisode, die in einem Landrover beginnt. Protagonist und Leser erwarten geschickte Jäger, die ganz den traditionellen Techniken verpflichtet den echten Kampf Mensch gegen Tier suchen. Tatsächlich setzen die lieben Wilden den Tieren einfach mit dem Landrover nach und fahren sie tot.

Lesenswert, aber keine romantische Lektüre.

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Peter Denk schwärmt vom Cannondale Jekyll
[Sep 22, 2011; Outdoor, German]

Das von Peter Denk für Cannondale entworfene Jekyll ist ein durchaus interessantes Rad. Viel spannender sind aber die Einblicke in die Bike-Entwicklung, die er bei seinen Erklärungen gewährt:


(Gedanken von Peter Denk von nuts auf MTB-News.de)
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Falling for Evernote
[Sep 16, 2011; Personal]

Traditionally I have been collecting my notes in various ways, but doing so online wasn't one of them. It seemed wrong to put so much information "out there". It could either leak or just disappear.

I can't say why anymore, but two days ago I decided to give Evernote a chance. I should probably have been warned by the large number of addicts. But now it is too late anyways, I have taken the blue pill. Here is why:

Omnipresence

Apart from the mandatory browser client they offer a wide range of additional software. It makes note taking (and often viewing) as painless as it can possibly be. Here is what I have played with so far:

  • Filing a geo-tagged picture of a nice bike spot using the Android app
  • Filing an interesting mail by forwarding it to my Evernote email address
  • Filing a web page including its contents using the Firefox plugin

It is always at my fingertips and takes little time. Chances are I will continue to use it after the first excitement has gone.

Trust

Evernote makes money only from its large group of paying customers. They will do all they can to make me believe my notes are well protected. The best approach for this to work in the long run is to actually protect the notes.

All-in-all it provides so much convenience and makes the risks seem so low. Ignorance is bliss.

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Pinhole Camera
[Jul 17, 2011; Photography]

No lens, just a pierced cap on the camera body. The pictures were taken on the Spicheren heights close to Saarbrücken. These were hotspots during both world wars, leaving behind many memorials, bunkers and even a tank. So it seemed like a good place to take pictures with such an old style "lens". (And yes, it also has nice bike trails.)

Taking pictures with this setup turned out to be quite complicated. Exposure easily went up to 2 seconds in the forest, even at 1600 ISO. Taking sharper pictures would require even longer exposure. Also stray light proofed to be a big issue on sunny patches. I had to use my body and hands to shield the camera hole as good as possible from unwanted light.

Due to the small sensor size the camera had quite a telephoto, which is a bad thing in the forest and made it hard to find a spot with a clean view. I was actually unable to get any decent picture of a bunker. They are sunk deep into the landscape and surrounded by trees. Add lack of colors and they become almost invisible to the eye of the pinhole camera.

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Noch mehr Rollplastik
[Jul 3, 2011; Outdoor, German]

Nach drei anstrengenden Wochen hatte ich endlich alle Teile für mein neues Fahrradprojekt beisammen. Naja, fast alle: Den Vorbau musste ich vorübergehend bei meinem Cube borgen. Der Zusammenbau selbst gestaltete sich recht problemlos und war eine würdige Männertagsbeschäftigung. Seitdem hat das neue Rad 500km absolviert und ich bin immer noch begeistert.

Weil es mein erstes Fully ist, steht das Fahrwerk natürlich im Vordergrund: Eine Besonderheit bei Specialized ist die Trägheitssteuerung, durch die das Fahrrad in der Lage ist, zwischen Stößen vom Fahrer und vom Untergrund zu unterscheiden. So reagiert die Federung nicht auf Wiegetritt, wohl aber auf Bodenunebenheiten. Einen manuellen Lockout gibt es nicht.

Bisher war ich ein großer Fan des Lockout-Hebels. Aber mit einer Federung, die einfach von sich aus richtig reagiert, ist mir bewusst geworden, was für eine Krücke dieser Hebel ist: Er ist sehr leicht zu vergessen und es ist oft nicht klar, ob man mit oder ohne Lockout besser voran käme.
Klar, die initiale Fahrwerkseinstellung wird durch die zusätzlichen Regler für die Masseträgheitssteuerung vorn und hinten nicht einfacher, aber wenn erstmal alles passt, ist fertig: Set and forget.

Da der Rahmen zu einem extremen Race-Fully gehört, war ich überrascht, wie weich er sich fährt. Selbst bei langsamen Kletterpartien reagiert der Hinterbau noch auf Hindernisse. Ich vermute das liegt am Tiefpass in der Druckstufe, durch den das Rad immer langsam einfedern kann. Trägheitssteuerung und Tiefpass gehen bei abnehmender Schlaggeschwindigkeit ineinander über, wodurch die Federung in allen Lagen sehr berechenbar ist

Der Unterschied zum Hardtail ist deutlich größer als ich bei gerade mal 100mm Federweg erwartet hatte. Alte buckelige Römerstraßen werden zu Autobahnen und kantige Hindernisse zu sanften Hügeln. Auch wird das Hinterrad nicht mehr von jeder spitzwinkeligen Wurzel weggedrückt, sondern rollt oft gnädig drüber.

Die Lenkung ist nicht so verspielt wie bei meinem Cube, aber auch sehr präzise und deutlich gutmütiger, mit einem Faible für Spitzkehren. Die Last ist gut verteilt, die Kletterfähigkeit nimmt sich nichts, nur steil bergab fühle ich mich besser aufgehoben als auf meinen Cube.

Bei den neuen XTR-Bremsen hat Shimano die Lücke zur Konkurrenz verkleinert. Die Trail-Version mit 180mm-Scheibe am Vorderrad arbeitet perfekt. Leider ist die XC-Version mit 140er Scheibe am Hinterrad doch arg schwächlich. Hier werde ich bei nächster Gelegenheit auf 160mm umsteigen.
Dass die XTR-Schaltung sauber und schnell arbeitet, ist selbstverständlich. Die Schalthebel kompensieren die unterschiedliche Spannung der Rückholfeder. Dadurch sind alle Gänge gleich leicht zu schalten, was äußerst angenehm ist.

Aber es gibt auch eine Schattenseite: Die S-Works Serie ist Spielwiese für Neuerungen. Für das Hinterrad muss es mindestens eine X12 Steckachse sein, besser noch X12+; für das Tretlager kommen nur exotische PF30-Lager in Frage. Shimano-Kurbeln lassen sich überhaupt nur über einen (mitgelieferten) Einpress-Adapter montieren.

Allerdings saß der Adapter auf der Antriebsseite nicht ausreichend fest, hat sich beim Fahren leicht schräg gestellt und nach ca. 400km fing das typische Knacken eines missbrauchten Hollowtech-Lagers an. Mit neuem Lager und mit Folie umwickelten Adapter versuch ich jetzt nochmal mein Glück.
(Im Netz habe ich Hinweise darauf gefunden, dass der Adapter seitens Specialized entgegen der Anleitung nicht nur gepresst, sondern auch eingeklebt wird. Allerdings lässt er sich dann nie wieder entfernen.)

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Hirnforschung und Meditation (Wolf Singer, Matthieu Ricard)
[May 3, 2011; Book, German]

Ein kurzer Dialog zwischen zwei Welten. Matthieu Ricard, buddhistischer Mönch, diskutiert mit Wolf Singer, einem Hirnforscher, über Meditation.

Ein sehr vager Text. Einerseits hat man inzwischen experimentell genügend Nachweise, dass Meditation einen starken Einfluss auf Hirnaktivitäten hat und teilweise auch dauerhafte Veränderungen herbeiführen kann. Andererseits ist bei diesen Effekten - und auch der Meditation selbst - relativ unklar, wie sie funktionieren. Zu allem Überfluss sind die Blickwinkel der beiden Autoren so verschieden, dass sie immer nur ahnen können, ob sie über das gleiche reden. Ein stimmiges Gesamtbild ist auf diesem Gebiet wohl noch weit entfernt.

Lesenswert, wenn man sich für das Thema interessiert, sonst zu zerrig.

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Die Enden der Welt (Roger Willemsen)
[Mar 21, 2011; Book, German]

Reiseepisoden in schwankender Qualität. Die gelungenen Geschichten sind so originell, dass es trotzdem kein Fehler war, das Buch zu lesen

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Math Doodling by Vi Hart
[Jan 22, 2011; Nerd]

Just stumbled across some fascinating nerdy clips:

There is more:

Vi Hart Home Page
Collection of Vi Hart YouTube Videos (less bandwidth issues)

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Toodledo & Got To Do
[Dec 11, 2010; Personal]

I've been using this bundle for half a year now and am quite happy with it. Both tools provide a similar lightweight Getting Things Done implementation. They get stuff organized a lot quicker than ThinkingRock with its cumbersome by-the-book workflow.

Toodledo is a online to-do list service and acts as cloud store and web access for my tasks. Got To Do is an Android GTD-style app which synchronizes with Toodledo.

There are slight differences between the two tools, like the missing inbox view in Toodledo. However, both tools support task status (which Got To Do uses to assign entries to the inbox) so that no data is lost when synchronizing back and forth.

Got To Do
Toodledo

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Kasperletheater (Cablegate)
[Dec 5, 2010; Miscellaneous, German]

Entgegen aller Behauptungen ist Cablegate wohl allenfalls politisch peinlich, keinesfalls aber wirklich bedrohlich.

Warum die Veröffentlichung keine echte Gefahr ist? Anglich hatten bis zur Veröffentlichung der geleakten Informationen 2,5 Mio. US-Militärs und Beamte Zugriff auf diese Daten. Dann ist es mehr als naiv zu glauben, dass nicht schon längst alle Geheimdienste eine Kopie der Depeschen besitzen.

Es geht also keineswegs darum, dass hier irgendwelche Dinge verraten werden, die ein anderes Land nicht weiß. Die einzige Änderung ist die, dass sich betroffene Staaten jetzt offiziell darauf berufen können - mit gespielter Entrüstung versteht sich.

Aber vielleicht ist sogar die Entrüstung der Amerikaner gespielt. Immerhin ist das Vertraulichkeitsproblem bei 2,5 Mio Nutzern recht offensichtlich. Warum sollten die Meldungen nicht ohnehin für andere bestimmt gewesen sein? Es gewinnt immer der, der einmal mehr blufft.

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Wintersaison
[Nov 27, 2010; Outdoor, German]

Nach einem Blick aus dem Fenster hatte ich fast nicht geglaubt, schon heute die Saison eröffnen zu können. Aber die 200 Höhenmeter, die die Hügel der Umgebung hergeben, haben gereicht: Schnee auf dem Kamm.

Die niedrigen Temperaturen waren aber auch so verlockend genug. Endlich konnte ich das neueste Equipment testen. Unterbekleidung aus Hohlfasern, Kopfhaube und Überschuhe mit Membran. Unterm Strich hat alles zu gut funktioniert. Als dann noch die Sonne rauskam, musste ich erstmal eine Pause machen, um wieder abzukühlen. Aber immerhin steht langen Wintertouren jetzt nichts mehr entgegen - es muss nur noch etwas kälter werden.

Ärgerlich: Auch die neuen Bremsen quitschen trotz Kunstharzbelag bei Schnee. Mal schauen, ob es bessere Beläge gibt.

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Uwe (Wed, 19 Jan 2011):
Nachdem ich das nun weiß, habe ich mich entschieden nicht mehr mit Dir Rad zu fahren. So bleibt mir wenigstens der Ruhm Dich an kleinsten Hügeln abzuhängen. Klettern gehen können wir aber noch zusammen! ;-)
 

Born on a Blue Day (Daniel Tammet)
[Nov 3, 2010; Book]

Its probably impossible to understand what the world looks like to a savant, but Daniel is making a very good attempt in explaining it. At some point I started believing to see his mind in the extremely coherent way of writing.

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Juliet, Naked (Nick Hornby)
[Oct 17, 2010; Book]

Starts promising by constructing an entertaining set of very bizarre characters. Ends lame by boiling them down to nothing.

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The Tipping Point (Malcolm Gladwell)
[Sep 5, 2010; Book]

Interesting concept on why some ideas spread and stick around while others disappear unnoticed. Only downside is the highly redundant writing - but there seems to be no way around this in american marketing/management books.

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ywetka (Fri, 26 Nov 2010):
If you liked this book, maybe you could be also interested in Gladwell\'s \'Outliers\' - I found it even more interesting. It\'s basically about the roots and \'not-so-arbitrary\' causes of success. Highly recommended.
 

Helle Freude: Lupine Tesla
[Aug 30, 2010; Outdoor, German]

Die Tesla ist die kleinste "richtige" Fahrradlampe von Lupine, soll aber laut diverser Testberichte trotzdem fast alles andere hinter sich lassen, so auch die StVZO. Aber zum Glück lässt sie sich dimmen, so dass sich bleibende Eindrücke auf der Netzhaut Entgegenkommender vermeiden lassen.

Sie ersetzt bei mir ein Knog-Positionsleuchtchen, mit dem ich mich letztes Jahr durch den Winter gemogelt habe. Aus der knapp 4cm großen Öffnung schickt die Tesla 700 Lumen, die sich bei optimaler Einstellung recht gleichmäßig auf den Weg verteilen. Damit zu fahren macht richtig Laune, denn man sieht breit und weit eine angenehm helle Umgebung.

Das Licht erzeugt eine 12Watt LED. Ensprechend wird Akku aufladen wohl Teil der winterlichen Routine werden. Laut Hersteller warnt die Lampe aber eine Stunde vor Ende, damit man entweder umkehren oder auf eine niedrigere Stufe stellen kann. Soweit hatte ich den Akku aber noch nicht.

Lenkermontage hat im Gelände zwei Nachteile: Erstens sieht man bei scharfen Kurven auf ungleichmäßigem Grund die optimale Spur erst beim Einbiegen. Zweitens setzt die Lampe, wenn der Akku direkt neben dem Sigma-Computer installiert ist, diesen komplett außer Gefecht: Keine Geschwindigkeit, kein Puls, keine Trittfrequenz. Dabei hatte ich den Computer gerade durch ein Modell mit STS ersetzt, weil es da weniger Empfangsprobleme als beim alten DTS-System gibt.

Während sich das Empfangsproblem schon durch verschieben des Akkus beheben lässt, hilft bei engen Kurven wohl nur die Helmmontage. Der Lampe liegt zum Glück alles bei, was man dafür braucht. Probiert habe ich das aber noch nicht.

Unterm Strich bin ich mit der Lampe bis jetzt zufrieden. Lampe und Wickelakku lassen sich sehr leicht befestigen und entfernen. Das Baukastensystem von Lupine ermöglicht den unabhängigen Austausch von Leuchtkopf oder Akku durch ein anderes Modell. Für die verbauten LED-Module bietet der Hersteller auch Upgrade-Kits an, sobald am Markt bessere LEDs auftauchen - ein Stück Investitionssicherheit.

Update:
Die Lampe ist jetzt auf dem Helm und der Akku im Rucksack. Das Kabel habe ich durch die Öffnung des Trinksystems verlegt. So sind scharfe Kurven kein Problem mehr. Allerdings ist auch diese Befestigungsart nicht perfekt. Ich wurde schon mehrfach durch unsichtbare Huckel durchgeschüttelt. Der sehr spitze Winkel zum Auge beraubt die Strecke ihrer Kontur. Ich sehe jetzt zwar jeden Stein und jede Wurzel, aber wenn der "Belag" selbst uneben ist, bleibt mir das bis zum Einschlag am Vorderrad verborgen.

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Letzte Nacht in Twisted River (John Irving)
[Aug 21, 2010; Book, German]

Die Geschichte ist ein klassischer Irving, aber irgendwie zündet sie nicht richtig. Ob es an den vielen Zeitsprüngen oder Nebencharakteren (oder etwas ganz anderem) liegt, kann ich nicht sagen. Verglichen mit Owen Meany oder Hotel New Hampshire fehlt einfach die Lebendigkeit.

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La Palma
[Aug 8, 2010; Photography]

I'm back from hiking La Palma and already did a quick skim through the photos and selected a few for my website.

Apart from some really easy paths close to parking lots there is really not much hiking tourism going on. Often I would have spider webs all over me, because nobody else walked that path for a while. This is quite surprising because the island is very easy to reach by plane and very attractive for this purpose.

My La Palma Picture Gallery

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Alfredo (Sun, 27 Mar 2011):
Saludos Michael. I found your website whilst looking for interesting photos of La Palma. Your review of La Palma is correct and tourism is not big here. Although they are expanding the airport but this takes time. Really like the photos and the blog. Un saludo from La Palma, Alfredo http://www.asurita.com
 

Das periodische System (Primo Levi)
[Jul 7, 2010; Book, German]

Liebevolle Zusammenstellung von Episoden aus dem Leben eines Chemikers. Für naturwissenschaftlich interessierte Menschen doppelt lesenswert. Ungeduldige sollten vielleicht das wenig gelungene erste Kapitel überspringen.

Ein Leckerbissen für das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht-Hasser ist die Episode "Chrom".

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Android - more than meets the eye
[May 27, 2010; Nerd]

Now that I own a phone with Android OS I could not help looking into programming for Android. Android uses Java as language and the SDK is decently integrated into Eclipse. The real surprise is the architecture choice they made for these small devices.

There are quite obvious concepts like a general preference of lazy initialization and implicit termination. Those result directly from specific needs of mobile devices.

But most interesting is the RESTlike service approach for building applications. Contents handled by an application are bound to URIs using content providers. Intents allow to access these resources with a set of different actions, just like REST requests. Activities serve as visualization components for data of content providers. They can be assigned to specific URIs and actions. An activity typically only serves one specific purpose like displaying details of a contact. Activities can have buttons, lists or menu entries which allow the user to navigate to different URIs and therefore activities. Basically Android apps work like modern web applications, only without HTTP and HTML.

An obvious reason for this design might be the ease of integration between applications which operate on the same contents or reference each others contents. Interactions between applications or parts of one application become as simple as linking to another web page.

But since its Google, I am wondering if its not a first step towards a thin client, which operates on data contained in "the cloud". However I don't think this would be a bad thing, once mobile networks become reliable and fast enough to no longer require phone storage.

After having seen scary iPhone development / Objective C presentations at JAX I am glad that Google has put so much more thought into the architecture of their mobile platform than Apple.

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Berliner (Thu, 5 Aug 2010):
http://berlin-umzugsfirma.de
 

Rekordvergesslichkeit (oder 1984 für Anfänger)
[Apr 9, 2010; Miscellaneous, German]

Der griechische Finanzminister schimpft über "barbarische Zinsen", die die Investoren verlangen würden. Anderswo ist die Rede von Rekordzinsen, die zu zahlen seien. Von bösen Spekulanten liest man natürlich auch. Solche ungewöhnlichen Situationen machen mich immer neugierig, deswegen habe ich mich ein wenig umgeschaut.

Da sich bei der OECD nur die Zinsniveaus der letzten drei Jahre finden, habe ich einen etwas mühsameren Weg eingeschlagen und versucht, die Zinsen über einen längeren Zeitraum zu rekonstruieren. Leider kamen auch dabei nur 12 Jahre zusammen, aber die sind sehenswert.

Die Grafik zeigt die Auswertung der noch an den Börsen zirkulierenden griechischen Staatsanleihen mit Mindestlaufzeiten von 10 Jahren. Wurden in einem Jahr mehrere Tranchen herausgegeben, habe ich die mit den niedrigsten Zinsen gewählt. Angegeben sind die Nominalzinsen in Prozent. Das sind die Zinsen, die bei der Herausgabe der Anleihe auf den Nennwert festgelegt wurden. Sie entsprechen also in etwa dem Zinsniveau zu dieser Zeit.

Sieht man diesen Ausschnitt, ergibt sich plötzlich ein ganz anderes Bild: In den letzten Jahren hat Griechenland ungewöhnlich niedrige Zinsen gezahlt. 2005-2006 bewegte es sich schon fast auf dem Niveau Deutschlands. Und das bei einem so wirtschaftlich schwachen Land mit dieser Korruption. Wodurch war das eigentlich gerechtfertigt?

Die 8 Mrd., die in 10 Tagen fällig werden, konnte ich auch an der Börse finden. Sie wurden 2005 mit dem aberwitzigen Zins von 3.1% herausgegeben. Da tun die 7% jetzt natürlich weh - wie zuvor dem amerikanischen Subprime-Häuslebauer, der mit billigem Geld über seine Verhältnisse gelebt hat.

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Martin Hedler (Mon, 12 Apr 2010):
Danke für die Arbeit, die Du Dir gemacht hast.