Helle Freude: Lupine Tesla [Aug 30, 2010; Outdoor, German]
Die Tesla ist die kleinste "richtige" Fahrradlampe von Lupine, soll aber laut diverser
Testberichte trotzdem fast alles andere hinter sich lassen, so auch die StVZO.
Aber zum Glück lässt sie sich dimmen, so dass sich bleibende Eindrücke auf
der Netzhaut Entgegenkommender vermeiden lassen.
Sie ersetzt bei mir ein Knog-Positionsleuchtchen, mit dem ich mich letztes Jahr
durch den Winter gemogelt habe. Aus der knapp 4cm großen Öffnung schickt die Tesla
700 Lumen, die sich bei optimaler Einstellung recht gleichmäßig auf den Weg verteilen.
Damit zu fahren macht richtig Laune, denn man sieht breit und weit eine angenehm
helle Umgebung.
Das Licht erzeugt eine 12Watt LED. Ensprechend wird Akku aufladen wohl Teil der
winterlichen Routine werden. Laut Hersteller warnt die Lampe aber eine Stunde vor Ende,
damit man entweder umkehren oder auf eine niedrigere Stufe stellen kann.
Soweit hatte ich den Akku aber noch nicht.
Lenkermontage hat im Gelände zwei Nachteile: Erstens sieht man
bei scharfen Kurven auf ungleichmäßigem Grund die optimale Spur erst beim Einbiegen.
Zweitens setzt die Lampe, wenn der Akku direkt neben dem Sigma-Computer installiert ist,
diesen komplett außer Gefecht: Keine Geschwindigkeit, kein Puls, keine Trittfrequenz.
Dabei hatte ich den Computer gerade durch ein Modell mit STS ersetzt, weil es da weniger
Empfangsprobleme als beim alten DTS-System gibt.
Während sich das Empfangsproblem schon durch verschieben des Akkus beheben lässt,
hilft bei engen Kurven wohl nur die Helmmontage. Der Lampe liegt zum Glück alles bei,
was man dafür braucht. Probiert habe ich das aber noch nicht.
Unterm Strich bin ich mit der Lampe bis jetzt zufrieden. Lampe und Wickelakku lassen
sich sehr leicht befestigen und entfernen. Das Baukastensystem von Lupine ermöglicht
den unabhängigen Austausch von Leuchtkopf oder Akku durch ein anderes Modell. Für
die verbauten LED-Module bietet der Hersteller auch Upgrade-Kits an, sobald am Markt
bessere LEDs auftauchen - ein Stück Investitionssicherheit.
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Letzte Nacht in Twisted River (John Irving) [Aug 21, 2010; Book, German]
Die Geschichte ist ein klassischer Irving, aber irgendwie zündet sie nicht richtig.
Ob es an den vielen Zeitsprüngen oder Nebencharakteren (oder etwas ganz anderem) liegt, kann ich nicht sagen.
Verglichen mit Owen Meany oder Hotel New Hampshire fehlt einfach die Lebendigkeit.
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La Palma [Aug 8, 2010; Photography]
I'm back from hiking La Palma and already did a quick skim through the photos and selected a few for my website.
Apart from some really easy paths close to parking lots there is really not much hiking tourism going on. Often
I would have spider webs all over me, because nobody else walked that path for a while.
This is quite surprising because the island is very easy to reach by plane and very attractive for this purpose.
Das periodische System (Primo Levi) [Jul 7, 2010; Book, German]
Liebevolle Zusammenstellung von Episoden aus dem Leben eines Chemikers.
Für naturwissenschaftlich interessierte Menschen doppelt lesenswert.
Ungeduldige sollten vielleicht das wenig gelungene erste Kapitel überspringen.
Ein Leckerbissen für das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht-Hasser ist die Episode "Chrom".
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Android - more than meets the eye [May 27, 2010; Nerd]
Now that I own a phone with Android OS I could not help looking into programming for Android.
Android uses Java as language and the SDK is decently integrated into Eclipse.
The real surprise is the architecture choice they made for these small devices.
There are quite obvious concepts like a general preference of lazy initialization and implicit termination.
Those result directly from specific needs of mobile devices.
But most interesting is the RESTlike service approach for building applications.
Contents handled by an application are bound to URIs using content providers.
Intents allow to access these resources with a set of different actions, just like REST requests.
Activities serve as visualization components for data of content providers. They can be assigned to specific URIs and actions.
An activity typically only serves one specific purpose like displaying details of a contact.
Activities can have buttons, lists or menu entries which allow the user to navigate to different
URIs and therefore activities. Basically Android apps work like modern web applications,
only without HTTP and HTML.
An obvious reason for this design might be the ease of integration between
applications which operate on the same contents or reference each others contents.
Interactions between applications or parts of one application become as simple as linking to another web page.
But since its Google, I am wondering if its not a first step towards a thin client,
which operates on data contained in "the cloud". However I don't think this would be a bad thing, once
mobile networks become reliable and fast enough to no longer require phone storage.
After having seen scary iPhone development / Objective C presentations at JAX I am glad that
Google has put so much more thought into the architecture of their mobile platform than Apple.
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Berliner (Thu, 5 Aug 2010): http://berlin-umzugsfirma.de
Rekordvergesslichkeit (oder 1984 für Anfänger) [Apr 9, 2010; Miscellaneous, German]
Der griechische Finanzminister schimpft über "barbarische Zinsen", die die Investoren verlangen würden. Anderswo ist die Rede von
Rekordzinsen, die zu zahlen seien. Von bösen Spekulanten liest man natürlich auch. Solche ungewöhnlichen Situationen machen mich
immer neugierig, deswegen habe ich mich ein wenig umgeschaut.
Da sich bei der OECD nur die Zinsniveaus der letzten drei Jahre finden, habe ich einen etwas mühsameren Weg eingeschlagen und versucht, die
Zinsen über einen längeren Zeitraum zu rekonstruieren. Leider kamen auch dabei nur 12 Jahre zusammen, aber die sind sehenswert.
Die Grafik zeigt die Auswertung der noch an den Börsen zirkulierenden griechischen Staatsanleihen mit Mindestlaufzeiten von 10 Jahren.
Wurden in einem Jahr mehrere Tranchen herausgegeben, habe ich die mit den niedrigsten Zinsen gewählt.
Angegeben sind die Nominalzinsen in Prozent. Das sind die Zinsen, die bei der Herausgabe der Anleihe auf den Nennwert festgelegt wurden.
Sie entsprechen also in etwa dem Zinsniveau zu dieser Zeit.
Sieht man diesen Ausschnitt, ergibt sich plötzlich ein ganz anderes Bild: In den letzten Jahren hat Griechenland ungewöhnlich
niedrige Zinsen gezahlt. 2005-2006 bewegte es sich schon fast auf dem Niveau Deutschlands.
Und das bei einem so wirtschaftlich schwachen Land mit dieser Korruption. Wodurch war das eigentlich gerechtfertigt?
Die 8 Mrd., die in 10 Tagen fällig werden, konnte ich auch an der Börse finden. Sie wurden 2005 mit dem aberwitzigen Zins von 3.1% herausgegeben.
Da tun die 7% jetzt natürlich weh - wie zuvor dem amerikanischen Subprime-Häuslebauer, der mit billigem Geld über seine Verhältnisse gelebt hat.
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Martin Hedler (Mon, 12 Apr 2010): Danke für die Arbeit, die Du Dir gemacht hast.
Neues Sportgerät, Letzter Teil [Mar 29, 2010; Outdoor, German]
Nach 100km hier nun die Fahreindrücke. Nach dem Dauerregen der letzten Tage war dann gestern auch die
erste Matschfahrt unvermeidbar. Somit ist das Spektrum komplett und das neue Rad hatte seine obligatorische Schlammtaufe.
Aber von Anfang an: Auf den ersten Metern gleich eine Schrecksekunde, weil die Lenkung zappelig schien - stimmt was mit dem Vorbau nicht?
Es stellte sich schnell heraus, dass die Steuerung einfach nur ungewohnt präzise geworden ist und jeden Wackler direkt in Lenkbewegung umsetzt.
Vermutlich hängt das mit der viel steiferen Konstruktion (insb. auch der Gabel) zusammen.
Aufgrund des größeren Radstandes hatte ich im Vorfeld keine besonderen Erwartungen an die Kurven-/Trailtauglichkeit.
Umso größer war dann auch - nach kurzer Eingewöhnung - die Freude über die Leichtigkeit, mit der es um jede Ecke ging.
Hier werde ich mich zurückhalten müssen, um nicht demnächst liegend aus einer Kurve zu kommen.
Dass die Lenkfreudigkeit auf schnellen Strecken zum Problem wird, hat sich zum Glück nicht bestätigt.
Zwar spricht es bei Tempo immer noch sehr leicht an, reagiert aber nicht über, so dass man auch mal 10km vor sich hin strampeln kann, ohne voll konzentriert sein zu müssen.
Hinauf auf meinen Lieblingsberg ging es deutlich angenehmer als bisher. Das hat viele Gründe.
Zum einen ist die Sitzhaltung günstiger, die unteren Rückenmuskeln verkrampfen nicht mehr.
Dann macht sich die Steifigkeit des Tretlagers bemerkbar, der Antrieb ist schön direkt.
Aufgrund der geänderten Geometrie ist bergauf spürbar mehr Gewicht auf dem Vorderrad.
Wo bisher das Vorderrad den Boden nur noch sanft oder garnicht mehr berrührte, ist jetzt immer noch satter Druck fürs Lenken da.
Und ja, allen Prozentrechnungen zum Trotz machen sich 2kg weniger Gewicht bemerkbar. Schon allein weil das Rad agiler wirkt.
Bergab wollte ich eigentlich zwischendurch stoppen und ein Bild vom Rad auf der felsigen Piste machen.
Aber dazu kam es nicht. Nachdem ich mich überzeugt hatte, die die neue Gabel keine Macken hat,
(Durchsacken und Pogostick fürchtete ich aus Erfahrung) gab es kein Halten mehr.
Interessanterweise hilft die Geometrie auch bergab, weil der Schwerpunkt auch bei halbherziger Akrobatik tiefer ist und für mehr Bremsreserve sorgt.
Nachdem ich die Dämpfung erlebt habe, kommt vielleicht doch mal ein Fully in Frage. :)
Die letzte Fahrt im Matsch hat gezeigt, dass die Pampe das neue Material komplett neutralisiert.
Die andere Gewichtsverteilung führt sogar dazu, dass das Hinterrad leichter durchdreht als bisher. Im konkreten Fall war das aber nicht so schlimm.
Denn so oder so wird zuerst die obere aufgeweichte Schicht weggeschoben, bevor der Reifen weiter unten greifen kann.
Im Grenzbereich, wo der Boden sonst gerade noch fest genug gewesen wäre, dürfte das allerdings ein Nachteil sein. Hier müssen dann wohl andere Reifen her.
Aber vielleicht wird es ja auch einfach irgendwann mal Sommer. Nach einem halben Jahr in Matsch und Schnee ist das ja nicht zu viel verlangt.
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Google Home View [Mar 21, 2010; Internet, German]
The successor of Google Street View is on its way. Unfortunately the video is only available in German with French subtitles, but you will get the idea.
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Patrick (Fri, 26 Mar 2010): This is an absolutely great video. I have seen it in German television so it was embarrassing to me how stupid people can be. They believe nearly in everything and that is why so many cheaters can steal money from old people.
David (Sat, 27 Mar 2010): Das Video ist wirklich gut, eine klasse Satire und hoffentlich keine Zukunftsmusik. Ich bin schon nicht sonderlich begeistert davon, dass meine Hausfassade abgelichtet wird, drinnen hätte ich dann bitte schon gerne noch meine Ruhe, aber so weit wird es ja sicher nicht kommen, es hat schließlich alles seine Grenzen.
Neues Sportgerät, Teil 2 [Mar 14, 2010; Outdoor, German]
Ich hatte Glück, alle bestellten Teile sind diese Woche gekommen. Nach einem langen Freitagabend und einem Samstag war das Fahrrad (fast) aufgebaut.
Alles lief super. Da war es auch zu verschmerzen, dass der rote Dekorbogen, der der Federgabel beilag, eher bordeauxrot war und ich deshalb das silberne Orignaldekor lassen musste.
Immerhin greifen Sattel und Lenker die Farben des Rahmens wieder auf, so dass das Ding einigermaßen stimmig aussieht.
Die Auswahl der Federgabel hat mich zwei Wochen und viel Nerven gekostet, da sehr viele Varianten nur in den Katalogen der Hersteller existierten, aber nicht lieferbar waren.
Am Ende hatte ich statt der geplanten Magura Durin Race eine Rock Shox SID Race geordert. Inzwischen gefällt diese mir sogar besser. Sie kommt zwar nicht auf die Steifigkeitswerte der Durin,
hat aber mehr Einstellmöglichkeiten - ist also ideal für Nerds. Positivluft, Negativluft, Zugstufe, Druckstufe und Floodgate versprechen jede Menge Konfigurationsspaß. Es gibt im Netz auch
viele Fans, die auf das Motion-Control-System dieser Gabel schwören. Die Grundidee ist, die Gabel zwischen langsamen (Bremsen, Treten) und ruckartigen (Gelände) Belastungen
unterscheiden zu lassen. So kann man verhindern, dass sie im Wiegetritt oder bei größeren Gewichtsverlagerungen einknickt, während sie Hindernisse ganz normal schluckt.
Im Gegensatz zu Plattformgabeln ist hier der Übergang zwischen beiden Fällen aber fließend und das Verhalten dadurch sehr berechenbar.
Allerdings wurde ich beim Aufbau an unerwarteter Stelle geschlagen: Und zwar bei den innenverlegten Schaltzügen. Da ich aus meinen ersten Schlammfahrten gelernt habe, hatte ich natürlich
nur die besten Schaltzüge (Gore RideOn sealed) bereitgelegt. Deren Innenliner passte auch prima durch den Dummy, der von Cube eingesetzt war, so dass das Einziehen eine wahre Freude war.
Nur fehlte am Ende ein klitzekleines Teil, ein Stopper für die Außenhülle. Das ist mir natürlich erst aufgefallen, nachdem alles zusammengebaut war.
Hier hat wohl jemand bei Cube geschlafen, denn dieses Teil ist rahmenspezifisch und hätte deswegen dabei sein müssen.
Alle Versuche, die dicke Gore-Außenhülle behelfsmäßig mit durch den Rahmen zu ziehen, schlugen fehl, weil sie sich irgendwo im Inneren verkantete.
Von anderen Notlösungen habe ich aus Respekt vor dem unbekannten Werkstoff Carbon Abstand genommen. (Die Kräfte, die bei Shimano-Systemen
durch die Züge übertragen werden, sind recht ordentlich, weil der effektive Hebel sehr klein ist.)
Da ich nicht allein mit den 3 Gängen der Kurbel draußen herumfahren wollte, ist die Jungfernfahrt aufs nächste Wochenende verschoben.
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Sebastian (Tue, 30 Mar 2010): Mmmh, ich bin mir nicht sicher, ob du schon fertig mit deinem Fahrrad bist. Wo ist denn z.B. das Licht, die Schutzbleche, der Einkaufskorb, die Katzenaugen, die Klingel, die Außenspiegel und der Batteriehalter für das integrierte Kofferrad?
Neues Sportgerät, Teil 1 [Mar 4, 2010; Outdoor, German]
Jetzt ist mir klar, warum DHL meinen neuen Fahrradrahmen am liebsten selbst behalten hätte: Er ist wirklich schick
und seit langem das erste Stück High Tech, das bei mir wieder echtes Staunen hervorruft.
Es ist mein erster aus Carbon. Das Gewicht von 1150g liest sich weit weniger spektakulär als es sich anfühlt.
Der Rahmen ist geradezu widernatürlich leicht. Bisher hat jeder, der ihn in der Hand hielt, ungläubig die gleiche Frage gestellt: Und der soll einen Menschen tragen?
Das soll er - auch auf holprigen Pfaden bei brachialer Fahrweise. Der Hersteller ist sich da sicher und gibt ihn auch für Rennveranstaltungen frei.
Nach einer Stunde herumspielen fängt auch das Hirn langsam an, die Tatsachen zu akzeptieren: Das Ding wiegt nix, widersetzt sich aber dennoch mühelos jeder Kraft.
Aber es ging nicht nur um Gewicht und Steifigkeit, auch die Geometrie ist mehr auf Race getrimmt als bei meinem alten Rahmen: Längeres Oberrohr und
steilerer Sattelrohrwinkel sollen mehr Kraft auf die Pedale bringen. Der flachere Steuerrohrwinkel verspricht bei hohen Geschwindigkeiten mehr Stabilität und weniger Federgabelbockigkeit.
(Dass er auf dem Bild so steil aussieht, ist der Perspektive geschuldet.)
Bis zur ersten Probefahrt wird aber noch mindestens eine Woche vergehen, da noch einige Teile für das neue Rad fehlen.
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Bonbon aus Wurst (Helge Schneider) [Jan 10, 2010; Book, German]
Autobiografisches vom Meister:
Nachdem er aber merkte, dass ich es draufhatte, fasste er Vertrauen zu mir und flog seitdem mit mir noch zig Mal,
einmal unter anderem mit Reservekanistern nach Libyen. Eigentlich verboten, doch wir hatten meinen Sikorsky mit
Tonerde bestrichen und damit für Radar sauber gemacht. Die Libyer konnten uns nicht sehen, obwohl wir uns
einen Spaß daraus machten, über dem Vorgarten des Königspalastes zu kreuzen, wo Gaddafi sein Beduinenzelt
aufgeschlagen hatte. [...] Ich schmiss beim dritten Überflug einen faulen Apfel auf sein Zelt.
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Bronsteins Kinder (Jurek Becker) [Dec 13, 2009; Book, German]
Vom Umgang mit Juden und Nazis in der DDR, eingebettet in eine romantische Familien- und Liebesgeschichte.
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Das Treibhaus (Wolfgang Koeppen) [Nov 27, 2009; Book, German]
Nach kurzer Gewöhnung an die häufigen, übergangslos eingearbeiteten Schlagzeilen ein durchaus gut zu lesendes Buch. Neben der Kritik am politischen System im Nachkriegsdeutschland arbeitet sich der Autor an den vielen ehemaligen Nazis ab, die wieder - natürlich bekehrt und gebessert - ihre Pöstchen einnehmen.
Dieser Aspekt ist durchaus aktuell, da sich das gleiche Spiel mit den alten SED und Stasi-Kadern wiederholt. Gute Mitläufer sind eben immer gefragt.
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Ein Buch namens Zimbo (Max Goldt) [Nov 15, 2009; Book, German]
Liebevoll wie immer und mit aktuellem Zeitgeist - also nicht lange zögern.
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Race King vs. Racing Ralph [Nov 8, 2009; Outdoor, German]
Nach meinem Wechsel von Continental Race King 2.2 auf Schwalbe Racing Ralph 2.25 Evolution mit
dem Nano Compound und zwei Touren mit dem neuen Reifen, will ich hier meine ersten Eindrücke dokumentieren.
Die erste Tour fand bei trockenem Wetter statt, die zweite heute kurz nach Regen und über teils extrem zerrittene,
matschige Wege.
Der deutlich niedrigere Rollwiderstand des Racing Ralph fällt bei niedrigeren Geschwindigkeiten sofort auf.
Auch bei hohem Tempo finde ich den Reifen viel angenehmer, weil er direkter ist und nicht so sehr schwimmt
wie der Race King. Dafür machen sich Unebenheiten aber auch deutlicher bemerkbar.
Für Matschwetter ist keiner der beiden Reifen gemacht, Racing Ralph schlägt sich aber trotzdem
bedeutend besser. Man kann damit auch durch längere Matschstrecken fahren, darf aber natürlich keine
Wunder erwarten.
Beim Race King sah das ganz anders aus: Bei Matsch gehörte Glück dazu, dass der Schwung bis
zum Ende der nassen Stelle reichte. Lenken, bremsen oder treten war nicht drin. Die heutige Tour
hätte ich mit den alten Reifen nicht machen können.
Das Bild gibt einen Eindruck, wie feucht es zuging. Dass die Lauffläche so sauber ist,
liegt an den 8km Asphalt, die am Ende der Tour standen.
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Doro (Tue, 10 Nov 2009): Anschließen musst Du Dein Rad so vielleicht nicht mehr, das nimmt doch so schmutzig keiner mit :-) Liebe Grüße
Micha (Tue, 10 Nov 2009): Doch: Die Müllabfuhr. :)
Doro (Tue, 17 Nov 2009): Wenn die aber beginnt, Deinen Keller aufzuräumen, würde ich mir Gedanken machen :-)
GPSies.com [Aug 22, 2009; Outdoor]
Using Google Maps overlays to visualize GPS recording is a pretty obvious idea,
but I'm too lazy to look at their API. A quick search revealed a site which offers this functionality:
GPSies.com.
It does not even require registration. A unique (secret) name for the uploaded track is enough to
be able to edit or delete a track later on. Modifying the track after the upload turned out to be
pretty easy. And this is what the result looks like: (last week's MTB tour)
It not only supports Google Maps, but also provides access to the mapping services of Open Street Map, Microsoft and Yahoo.
Sebastian (Sun, 23 Aug 2009): You can achieve similar results directly with Google Maps. If you are registered, you can create your own map and add tracks to it. You can also embed those maps in your website.
Das ideale GPS zu finden war leider unmöglich. Brauchbare Geräte zum Wandern und Radfahren
gibt es eigentlich nur von Garmin. Der Hersteller bietet 3 aktuelle Serien an, die leider alle ihre Schwächen haben.
Aufgrund der Empfindlichkeit des Empfängers, des im Freien gut lesbaren Displays und der geringen Größe habe
ich mich für das Vista HCx aus der eTrex Serie entschieden. Größter Nachteil: Für straßenreiche Innenstadtnavigation
ist das Display mit 176x240 Pixeln etwas klein.
Das Gerät ist nicht mein erstes Vista. Vor einigen Jahren hatte ich schon den Urgroßvater der jetzigen
Version gekauft und war damit bis auf die Empfangsschwäche in dichten Wäldern ganz zufrieden. Und hier
hat sich scheinbar das meiste getan: Das HCx empfängt wirklich überall.
Das Bild zeigt beide Geräte in einem geschlossenen Raum. Dem alten Vista ist es
auch nach vielen Minuten nicht gelungen, mehr als einen Satellit zu erkennen, das neue brauchte
ca. 20 Sekunden bis zur Positionsbestimmung. Laut diversen Testberichten soll das Vista HCx auch
empfindlicher sein als die Oregon oder Forerunner/Edge Serien, weil ein gegebenüber dem SiRFstar III
nochmals verbesserter Empfänger von MediaTek verbaut ist.
Wie schon beim alten Vista, sind auch bei diesem Spitzenmodell der eTrex-Reihe barometrischer Höhenmesser
und elektronischer Kompass verbaut. Beides hat sich schon in der Vergangenheit als extrem nützlich erwiesen.
Der barometrische Höhenmesser kann die kurzfristigen Ungenauigkeiten des GPS bei der Höhenmessung
ausgleichen und umgekehrt kann das GPS helfen, die langfristigen wetterbedingten Luftdruckschwankungen
herauszurechnen. Für sportlich orientierte Aktivitäten erhält man so sehr genaue Höhenprofile.
Der Kompass ist beim Wandern nützlich, da das Gerät auch ohne Vorwärtsbewegung die Richtung erkennt.
Zum Radfahren ist er allerdings nicht wirklich geeignet, weil der Kompass sehr schnell verfälscht, wenn das Gerät nicht
waagerecht ausgerichtet ist - was sich bei Montage am Lenker je nach Steigung/Gefälle aber fast nicht vermeiden lässt.
Das Bild zeigt das Höhenprofil der Jungfernfahrt des Gerätes. Die mit GPS initialisierte Höhenmessung beim Start
ergab 160m (Häuserschlucht) und zum Ende der Tour meldete das Gerät am gleichen Ort 195m. Die 195m sind korrekt und
das Ergebnis der automatischen Kalibrierung während der Tour. Störend ist nur, dass die Kalibrierung verloren geht,
wenn das Gerät länger ausgeschaltet ist. So werde ich nächstes WE entweder das Gerät schon ein Stündchen vor
Abfahrt anschalten oder aber manuell die Starthöhe eintragen müssen, wenn ich die Messung ab Start ganz genau haben will.
Seit meinem ersten Vista hat sich einiges getan, was PC Software und Karten angeht. Dafür geht aber kein
Dank an Garmin, sondern an die Community, die mit Tools wie QLandkarteGT und Projekten wie OpenStreetMap (OSM)
dafür gesorgt hat, dass ich jetzt auch unter Linux kostenfreie und gute Wander- und Radkarten auf das Gerät aufspielen
und nachträglich Strecken auswerten kann. Leider ist es noch etwas mühsam, die ganzen Puzzlestücke
zusammenzusuchen, bis die Software läuft. (Angefangen bei Zugriffsrechten für USB bis hin zu den
mysteriösen typ-Files.)
Während der Tour hat sich das Gerät uneingeschränkt bewährt. Das Gerüttel am Lenker bei holprigen Abfahrten
macht ihm nichts aus und die Markierung der Route ist so kräftig, dass ein flüchtiger Blick aufs Display genügt,
um sich einen Überblick zu verschaffen.
Neben der einfachen Draufsicht auf die Karte gibt es jetzt auch einen Highway-Modus mit der vom
Auto-Navi bekannten 3D-Ansicht. Das ist noch entspannter, weil man einfach rollen lassen kann, solange ein
vertikaler Strich auf dem Display ist. :)
Neu ist auch der Piepser, den das Gerät bekommen hat. Neben nervigen Sachen wie Tasten-Pieps, die sich aber
einfach abstellen lassen, gibt es auch praktische Geräusche, wie zB. das Erreichen eines Wegpunktes.
So hat man auch ohne Blick aufs Display zwischendurch die akustische Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein.
Unterm Strich erhöht das kleine Gerät den Fahrspaß auf unbekannter Strecke dramatisch.
Ich konnte einen Großteil der Wegkreuzungen und Abzweigungen einfach überfahren.
Bei einigen musste ich anhalten und die vorhandenen Wege mit dem Display vergleichen
und bei einigen Abfahrten bin ich ohne Anhalten einfach falsch gefahren, weil ich Abzweigungen sowohl auf dem Display
als auch auf dem Weg übersehen habe. Allerdings sorgt die dicke Markierung der Route dafür, dass das Verlassen
derselben schon beim kürzesten Blick auffällt. Laut Aufzeichnung bin ich nie mehr als 100m in einen falschen Weg hineingefahren.
Für Saarbrücken und Umgebung war die OSM Karte sehr exakt und wirklich jeder Pfad verzeichnet. Am Ende des Bergabschnitts, in
Völklingen, schienen jedoch 2-3 Wege zu fehlen. Die werde ich demnächst mal abfahren und bei OSM nachtragen...
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Uwe (Mon, 10 Aug 2009):
Uwe (Mon, 10 Aug 2009): ... die geplante Investition vor einer Woche angekündigt und schon realsiert und sogar schon getestet?! Hut ab! Nun kann ja nichts mehr schief gehen ;-)
Ich bin aber entsetzt über unseren Blindflug! Beim letzten Mail sind wir offensichtlich mehr als 5km unnötig durch den Wald gegurkt ...
Captain Jork (Mon, 10 Aug 2009): Ich bin dabei. Team rIDSel ole
Micha (Mon, 10 Aug 2009): @Uwe: Haustür zu Haustür waren es das letzte Mal knapp 55km. D.h. wir haben fast 10 Bonuskilometer absolviert. Diesmal war ich anstatt 4h auch nur 3h unterwegs.
Der richtige Weg ist teils sehr gut getarnt. So geht es zB. auf der breiten Schotter/Geröllabfahrt hinter den Spichern-Stellungen irgendwann mal auf einem schmalen Pfad 15m links rein zu einem Tor in einer Mauer. Das ganze sieht aus wie ein Privatgrundstück. Hätte das GPS nicht darauf bestanden, wäre ich da nie reingefahren. Es ist ein Offiziersfriedhof, auf dem auch tatsächlich irgendwo ein Baum mit Wanderwegzeichen steht.
Tour de France 2009: Vittel to Colmar [Jul 19, 2009; Miscellaneous]
Lance Armstrong: "Can't remember a day this cold in the TdF."
After some strong winds and heavy rain the night before, the day started out nicely on Col du Platzerwasel (1139m).
For some time the sky started to clear up. But then new rain clouds began moving in.
By the time the first riders made it to the top, temperature had dropped to 11 degree celcius and it rained.
Mr. Haussler (in white) who won this stage of the tour later claimed to love these weather conditions.
He definitely looks less pissed than his rival next to him.
I couldn't help noticing that many bikes were equipped with Tacx Tao bottle holders, which is the same model
I am using on my bike.
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Open Street Map [Jul 11, 2009; Outdoor]
Google Maps really blows when it comes to finding trails to mountain bike on.
If its not made for cars, its not on the map. You might get lucky and see some indication
of trails when using the satellite view, but thats a painful way of planning a tour.
Surprisingly, Open Steet Map has all the trails and more landscape detail
than its commercial counterpart. So don't be fooled by its unprofessional looking UI,
it is your friend off the road.
Citations (Thu, 23 Jul 2009): Thanks for this valuable information. I like your post
Wolfram|Alpha - das rechnende Tafelwerk [May 16, 2009; Internet, German]
In den letzten Wochen war schon durchgesickert, dass es sich bei diesem Dienst
um keine neue Web Search Engine handelt. Aber was ist es dann?
Diese Frage kann sich jetzt jeder selbst beantworten, denn WolframAlpha ist online.
Für mich ist sehr schnell klar geworden, was ein Mathematiker unter
einer "computational knowledge engine" versteht: Ein rechnendes Tafelwerk.
Wer gern Zahlenkolonnen betrachtet, findet das Tool sicherlich nützlich.
Wer auch nicht-numerische Fakten benötigt, ist bei Wikipedia deutlich besser aufgehoben.
Wer einfach nur Dinge im Web finden will, nimmt Google.
Wirklich interessant könnte ein Hybrid aus Wikipedia und Wolfram|Alpha sein.
Dann hätte man alle Fakten mit einem Click. Siehe "Popcorn" Links.