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Aerodynamisch ist das neue Leicht, Teil 2
[Apr 29, 2012; Outdoor, German]

Done. Die Kiste rollt. Endlich. Obwohl an einem Rennrad eigentlich nicht viel dran ist, war der Aufbau bisher mein mühsamster. Da war der Expander für die Carbongabel, der komplett undokumentiert daher kam und partout nicht halten wollte. Die Sattelklemmung - obwohl immerhin mit Drehmoment beschriftet - hatte das gleiche Problem. Und dann war da noch der Kabelbaum für die elektronische Schaltung, bei dem Kabel zu kurz oder nicht trennbar waren.

Mehr Glück hatte ich mit den Laufrädern. Es gibt zwar viele Aero-Räder, aber laut Tests ist bei vielen nur Aero-Optik gemeint. Wirklich gegen den Wind segeln kann nur ein kleiner Kreis. Nach einigem hin und her habe ich mich für den Testsieger entschieden, auch wenn der mit sehr anstrengendem Dekor daherkommt. Das ließ sich zu meiner Freude jedoch rückstandsfrei entfernen. Darunter kam mattes Carbon zum Vorschein, das perfekt zum Rahmen passt.

Insgesamt sieht das Rad jetzt ein wenig blass aus. Ein kleiner Tupfer auf den Felgen hätte sicher nicht geschadet. Vielleicht gibt es mal ein Nachrüstkit mit einem hübschen Aufkleber. Alternativ könnte ich auch auf Schwalbe Reifen umsteigen - die sind protziger bedruckt.

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Aerodynamisch ist das neue Leicht, Teil 1
[Apr 15, 2012; Outdoor, German]

Ein einfaches Rennrad sollte es werden. Für geruhsames Grundlagentraining an der Saar, weil das mit dem Mountainbike halt doch immer komisch aussieht und die geländeoptimierten Reifen ruiniert. Ein bisschen mehr Geschwindigkeit pro Watt wäre sicher auch nicht schlecht für den Spaß.

Genau diese letzte Überlegung hat mein erstes Rennradprojekt dann allerdings aus dem Ruder laufen lassen. Wie es der Teufel will, hat die Industrie gerade das Thema Aerodynamik für herkömmliche Rennräder entdeckt. Optimierte Rahmen versprechen um die 20 Watt Ersparnis bei 40 km/h und immerhin noch 10 Watt bei Tempo 35. Warum also beim Kauf nicht auf Nummer sicher gehen und den Sprintbonus mitnehmen? Und eine kleine Einsparung ist doch sicher auch bei 30 km/h noch drin?

Was folgten waren mehrere Iterationen aus optischer Vorsortierung, Abgleich mit Testergebnissen und Auswahl neuer Kandidaten. Am Ende stand dann plötzlich die High-End-Lösung, die ich eigentlich vermeiden wollte.

Das Scott Foil erinnert (auch von den Laborwerten) recht stark an einen klassischen Rahmen. Die Rohre haben aber ein abschnittenes Tragflächenprofil, das immerhin noch 15 Watt bei 40 km/h rausholen soll. Da das Profil nah am stabilen Zylinder ist, reichen 840 g Material für den Rahmen.

Dumm nur, dass die überaus schicke, matt-schwarze Variante nur für elektronische Schaltungen ausgelegt ist...

Video: Strömungssimulation Rohrprofile (Vorsicht: Schmalzige Werbung)

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Small Fix: Links to RXTX and PgsLookAndFeel repaired
[Apr 14, 2012; ]

The links to the external libraries used by the Logical Analyzer PC client software are now working again.

Thanks to James for pointing it out and providing the new links.

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Genial: XTR Trail Schaltwerk
[Mar 24, 2012; Outdoor, German]

Ich dachte erst es wäre nur Marketing, aber nachdem sich die positiven Berichte häuften, habe ich mir auch das neue Shadow Plus Schaltwerk zugelegt. Und wirklich: Die Kette schlägt bei holprigem Untergrund nicht mehr gegen Strebe und Umwerferschelle. Weil dadurch die größte Lärmquelle an meinem Rad verschwunden ist, sind Wurzelpassagen und steinige Wege gleich viel angenehmer zu fahren.

Im Bild ist das alte Schaltwerk links und das neue rechts zu sehen. Der Schalter fällt sofort ins Auge, sonst erkennt man das neue Schaltwerk nur am klobigen Federgehäuse für den Spannarm. Unter dem abnehmbaren Gehäuse befinden sich die Justierschrauben für den Widerstandsmechanismus.

Der Trick ist schnell erklärt. Bevor der Spannarm Kette ausgibt, muss eine initiale Kraft überwunden werden (Haftreibung?), danach bewegt sich der Arm normal. Tritt ein Stillstand ein, muss der initiale Widerstand wieder überwunden werden. Beim Einholen der Kette bewegt sich der Arm immer ungehindert. Deswegen ist die Rückholfeder genauso leichtgängig wie bei den alten Schaltwerken.

Da die Kette im Gelände nur durch ihr kleines Eigengewicht herumgeschleudert wird, kann sie nur kleine Kräfte auf den Arm ausüben. Diese Kräfte reichen nicht, den initialen Widerstand zu überwinden. Weil der Arm keine Kette ausgibt, reicht sie nicht bis zur Kettenstrebe und kann keinen Krawall machen. Muss die Kette auf ein größeres Ritzel/Blatt, wirken viel größere Kräfte, die direkt aus der Kurbel kommen, in die kräftige Radlerbeine treten. Der Widerstand wird dann problemlos geknackt.

Die dafür nötige Kraft ist beim Treten nicht spürbar. Allerdings habe ich den Eindruck, dass Gangwechsel auf größere Ritzel dadurch knackiger und lauter werden. Das ist aber nur ein winziger Makel gemessen an der gewonnenen Ruhe im Gelände.

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Oh the Excitement: Raspberry Pi
[Feb 25, 2012; Nerd]

It was announced today that the first batch of Raspberry Pis is going to arrive within the next couple of days. There has been quite a stir about these, so I hope they are not sold out before I can order one. Haven't been so eager to get a computer gadget for a long time.

The RPi is an ARM based credit card size Linux computer on a single board for around 20 Euros. It has some graphics acceleration, making it suitable to run a graphical desktop on it. Supposedly it can even play HD movies. It only needs a maximum of 3.5 Watts, which can be supplied by any old USB-port cell phone charger.

Apart from standard connectors like USB, Ethernet and HDMI it also features some nice GPIO, which will make this board suited for home grown hardware projects. Depending on the needs and the real time capabilities of current Linux kernels it might even be able to fully replace micro controllers for many projects. Who would want to deal with the restrictions of small controller if a full system is available for a few additional bucks?

Unfortunately orders will be limited to one per person on the first batch, so no swarm or cluster play for now.

I'm not sure if this device can draw young people away from their Xboxes and iPhones as the initiators of this project are hoping for, but it sure is a cool toy for old school nerds.

Raspberry Pi Info
Raspberry Pi Shop

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Traumpfade (Bruce Chatwin)
[Oct 9, 2011; Book, German]

Traumpfade sind Pfade quer durch Australien, auf denen die mythischen Ahnen der Aborigines gewandert sind und dabei die Welt ins Leben gesungen haben. Die Träume/Lieder sind gut gehütete Geheimnisse. Von ihnen hängt nicht nur das persönliche Überleben auf Buschwanderungen ab, sondern dem Glauben nach auch der Fortbestand der Welt.

Das Thema hätte sich prima für einen spannenden Historienschinken oder Thriller geeignet, aber das war Chatwin scheinbar zu einfach. Stattdessen schildert er eine Reise durch den fünften Kontinent, von der am Ende eine Vielzahl unsortierter und widersprüchlicher Eindrücke bleibt.

Er umgibt die Ureinwohner mit Traum-Mystik, die er kurz darauf demontiert, indem er sie derbe Späße darüber machen lässt. Er zeigt Ureinwohner, die die plötzliche Moderne in den Alkoholismus getrieben hat, verweigert sich aber gleichzeitig der Verklärung der Aborigines als einfache und edle Wilde.

Schönes Beispiel für diesen Stil ist die Jagdepisode, die in einem Landrover beginnt. Protagonist und Leser erwarten geschickte Jäger, die ganz den traditionellen Techniken verpflichtet den echten Kampf Mensch gegen Tier suchen. Tatsächlich setzen die lieben Wilden den Tieren einfach mit dem Landrover nach und fahren sie tot.

Lesenswert, aber keine romantische Lektüre.

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Peter Denk schwärmt vom Cannondale Jekyll
[Sep 22, 2011; Outdoor, German]

Das von Peter Denk für Cannondale entworfene Jekyll ist ein durchaus interessantes Rad. Viel spannender sind aber die Einblicke in die Bike-Entwicklung, die er bei seinen Erklärungen gewährt:


(Gedanken von Peter Denk von nuts auf MTB-News.de)
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Falling for Evernote
[Sep 16, 2011; Personal]

Traditionally I have been collecting my notes in various ways, but doing so online wasn't one of them. It seemed wrong to put so much information "out there". It could either leak or just disappear.

I can't say why anymore, but two days ago I decided to give Evernote a chance. I should probably have been warned by the large number of addicts. But now it is too late anyways, I have taken the blue pill. Here is why:

Omnipresence

Apart from the mandatory browser client they offer a wide range of additional software. It makes note taking (and often viewing) as painless as it can possibly be. Here is what I have played with so far:

  • Filing a geo-tagged picture of a nice bike spot using the Android app
  • Filing an interesting mail by forwarding it to my Evernote email address
  • Filing a web page including its contents using the Firefox plugin

It is always at my fingertips and takes little time. Chances are I will continue to use it after the first excitement has gone.

Trust

Evernote makes money only from its large group of paying customers. They will do all they can to make me believe my notes are well protected. The best approach for this to work in the long run is to actually protect the notes.

All-in-all it provides so much convenience and makes the risks seem so low. Ignorance is bliss.

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Pinhole Camera
[Jul 17, 2011; Photography]

No lens, just a pierced cap on the camera body. The pictures were taken on the Spicheren heights close to Saarbrücken. These were hotspots during both world wars, leaving behind many memorials, bunkers and even a tank. So it seemed like a good place to take pictures with such an old style "lens". (And yes, it also has nice bike trails.)

Taking pictures with this setup turned out to be quite complicated. Exposure easily went up to 2 seconds in the forest, even at 1600 ISO. Taking sharper pictures would require even longer exposure. Also stray light proofed to be a big issue on sunny patches. I had to use my body and hands to shield the camera hole as good as possible from unwanted light.

Due to the small sensor size the camera had quite a telephoto, which is a bad thing in the forest and made it hard to find a spot with a clean view. I was actually unable to get any decent picture of a bunker. They are sunk deep into the landscape and surrounded by trees. Add lack of colors and they become almost invisible to the eye of the pinhole camera.

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Noch mehr Rollplastik
[Jul 3, 2011; Outdoor, German]

Nach drei anstrengenden Wochen hatte ich endlich alle Teile für mein neues Fahrradprojekt beisammen. Naja, fast alle: Den Vorbau musste ich vorübergehend bei meinem Cube borgen. Der Zusammenbau selbst gestaltete sich recht problemlos und war eine würdige Männertagsbeschäftigung. Seitdem hat das neue Rad 500km absolviert und ich bin immer noch begeistert.

Weil es mein erstes Fully ist, steht das Fahrwerk natürlich im Vordergrund: Eine Besonderheit bei Specialized ist die Trägheitssteuerung, durch die das Fahrrad in der Lage ist, zwischen Stößen vom Fahrer und vom Untergrund zu unterscheiden. So reagiert die Federung nicht auf Wiegetritt, wohl aber auf Bodenunebenheiten. Einen manuellen Lockout gibt es nicht.

Bisher war ich ein großer Fan des Lockout-Hebels. Aber mit einer Federung, die einfach von sich aus richtig reagiert, ist mir bewusst geworden, was für eine Krücke dieser Hebel ist: Er ist sehr leicht zu vergessen und es ist oft nicht klar, ob man mit oder ohne Lockout besser voran käme.
Klar, die initiale Fahrwerkseinstellung wird durch die zusätzlichen Regler für die Masseträgheitssteuerung vorn und hinten nicht einfacher, aber wenn erstmal alles passt, ist fertig: Set and forget.

Da der Rahmen zu einem extremen Race-Fully gehört, war ich überrascht, wie weich er sich fährt. Selbst bei langsamen Kletterpartien reagiert der Hinterbau noch auf Hindernisse. Ich vermute das liegt am Tiefpass in der Druckstufe, durch den das Rad immer langsam einfedern kann. Trägheitssteuerung und Tiefpass gehen bei abnehmender Schlaggeschwindigkeit ineinander über, wodurch die Federung in allen Lagen sehr berechenbar ist

Der Unterschied zum Hardtail ist deutlich größer als ich bei gerade mal 100mm Federweg erwartet hatte. Alte buckelige Römerstraßen werden zu Autobahnen und kantige Hindernisse zu sanften Hügeln. Auch wird das Hinterrad nicht mehr von jeder spitzwinkeligen Wurzel weggedrückt, sondern rollt oft gnädig drüber.

Die Lenkung ist nicht so verspielt wie bei meinem Cube, aber auch sehr präzise und deutlich gutmütiger, mit einem Faible für Spitzkehren. Die Last ist gut verteilt, die Kletterfähigkeit nimmt sich nichts, nur steil bergab fühle ich mich besser aufgehoben als auf meinen Cube.

Bei den neuen XTR-Bremsen hat Shimano die Lücke zur Konkurrenz verkleinert. Die Trail-Version mit 180mm-Scheibe am Vorderrad arbeitet perfekt. Leider ist die XC-Version mit 140er Scheibe am Hinterrad doch arg schwächlich. Hier werde ich bei nächster Gelegenheit auf 160mm umsteigen.
Dass die XTR-Schaltung sauber und schnell arbeitet, ist selbstverständlich. Die Schalthebel kompensieren die unterschiedliche Spannung der Rückholfeder. Dadurch sind alle Gänge gleich leicht zu schalten, was äußerst angenehm ist.

Aber es gibt auch eine Schattenseite: Die S-Works Serie ist Spielwiese für Neuerungen. Für das Hinterrad muss es mindestens eine X12 Steckachse sein, besser noch X12+; für das Tretlager kommen nur exotische PF30-Lager in Frage. Shimano-Kurbeln lassen sich überhaupt nur über einen (mitgelieferten) Einpress-Adapter montieren.

Allerdings saß der Adapter auf der Antriebsseite nicht ausreichend fest, hat sich beim Fahren leicht schräg gestellt und nach ca. 400km fing das typische Knacken eines missbrauchten Hollowtech-Lagers an. Mit neuem Lager und mit Folie umwickelten Adapter versuch ich jetzt nochmal mein Glück.
(Im Netz habe ich Hinweise darauf gefunden, dass der Adapter seitens Specialized entgegen der Anleitung nicht nur gepresst, sondern auch eingeklebt wird. Allerdings lässt er sich dann nie wieder entfernen.)

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Hirnforschung und Meditation (Wolf Singer, Matthieu Ricard)
[May 3, 2011; Book, German]

Ein kurzer Dialog zwischen zwei Welten. Matthieu Ricard, buddhistischer Mönch, diskutiert mit Wolf Singer, einem Hirnforscher, über Meditation.

Ein sehr vager Text. Einerseits hat man inzwischen experimentell genügend Nachweise, dass Meditation einen starken Einfluss auf Hirnaktivitäten hat und teilweise auch dauerhafte Veränderungen herbeiführen kann. Andererseits ist bei diesen Effekten - und auch der Meditation selbst - relativ unklar, wie sie funktionieren. Zu allem Überfluss sind die Blickwinkel der beiden Autoren so verschieden, dass sie immer nur ahnen können, ob sie über das gleiche reden. Ein stimmiges Gesamtbild ist auf diesem Gebiet wohl noch weit entfernt.

Lesenswert, wenn man sich für das Thema interessiert, sonst zu zerrig.

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Die Enden der Welt (Roger Willemsen)
[Mar 21, 2011; Book, German]

Reiseepisoden in schwankender Qualität. Die gelungenen Geschichten sind so originell, dass es trotzdem kein Fehler war, das Buch zu lesen

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Math Doodling by Vi Hart
[Jan 22, 2011; Nerd]

Just stumbled across some fascinating nerdy clips:

There is more:

Vi Hart Home Page
Collection of Vi Hart YouTube Videos (less bandwidth issues)

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Toodledo & Got To Do
[Dec 11, 2010; Personal]

I've been using this bundle for half a year now and am quite happy with it. Both tools provide a similar lightweight Getting Things Done implementation. They get stuff organized a lot quicker than ThinkingRock with its cumbersome by-the-book workflow.

Toodledo is a online to-do list service and acts as cloud store and web access for my tasks. Got To Do is an Android GTD-style app which synchronizes with Toodledo.

There are slight differences between the two tools, like the missing inbox view in Toodledo. However, both tools support task status (which Got To Do uses to assign entries to the inbox) so that no data is lost when synchronizing back and forth.

Got To Do
Toodledo

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Kasperletheater (Cablegate)
[Dec 5, 2010; Miscellaneous, German]

Entgegen aller Behauptungen ist Cablegate wohl allenfalls politisch peinlich, keinesfalls aber wirklich bedrohlich.

Warum die Veröffentlichung keine echte Gefahr ist? Anglich hatten bis zur Veröffentlichung der geleakten Informationen 2,5 Mio. US-Militärs und Beamte Zugriff auf diese Daten. Dann ist es mehr als naiv zu glauben, dass nicht schon längst alle Geheimdienste eine Kopie der Depeschen besitzen.

Es geht also keineswegs darum, dass hier irgendwelche Dinge verraten werden, die ein anderes Land nicht weiß. Die einzige Änderung ist die, dass sich betroffene Staaten jetzt offiziell darauf berufen können - mit gespielter Entrüstung versteht sich.

Aber vielleicht ist sogar die Entrüstung der Amerikaner gespielt. Immerhin ist das Vertraulichkeitsproblem bei 2,5 Mio Nutzern recht offensichtlich. Warum sollten die Meldungen nicht ohnehin für andere bestimmt gewesen sein? Es gewinnt immer der, der einmal mehr blufft.

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Wintersaison
[Nov 27, 2010; Outdoor, German]

Nach einem Blick aus dem Fenster hatte ich fast nicht geglaubt, schon heute die Saison eröffnen zu können. Aber die 200 Höhenmeter, die die Hügel der Umgebung hergeben, haben gereicht: Schnee auf dem Kamm.

Die niedrigen Temperaturen waren aber auch so verlockend genug. Endlich konnte ich das neueste Equipment testen. Unterbekleidung aus Hohlfasern, Kopfhaube und Überschuhe mit Membran. Unterm Strich hat alles zu gut funktioniert. Als dann noch die Sonne rauskam, musste ich erstmal eine Pause machen, um wieder abzukühlen. Aber immerhin steht langen Wintertouren jetzt nichts mehr entgegen - es muss nur noch etwas kälter werden.

Ärgerlich: Auch die neuen Bremsen quitschen trotz Kunstharzbelag bei Schnee. Mal schauen, ob es bessere Beläge gibt.

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Uwe (Wed, 19 Jan 2011):
Nachdem ich das nun weiß, habe ich mich entschieden nicht mehr mit Dir Rad zu fahren. So bleibt mir wenigstens der Ruhm Dich an kleinsten Hügeln abzuhängen. Klettern gehen können wir aber noch zusammen! ;-)
 

Born on a Blue Day (Daniel Tammet)
[Nov 3, 2010; Book]

Its probably impossible to understand what the world looks like to a savant, but Daniel is making a very good attempt in explaining it. At some point I started believing to see his mind in the extremely coherent way of writing.

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Juliet, Naked (Nick Hornby)
[Oct 17, 2010; Book]

Starts promising by constructing an entertaining set of very bizarre characters. Ends lame by boiling them down to nothing.

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The Tipping Point (Malcolm Gladwell)
[Sep 5, 2010; Book]

Interesting concept on why some ideas spread and stick around while others disappear unnoticed. Only downside is the highly redundant writing - but there seems to be no way around this in american marketing/management books.

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ywetka (Fri, 26 Nov 2010):
If you liked this book, maybe you could be also interested in Gladwell\'s \'Outliers\' - I found it even more interesting. It\'s basically about the roots and \'not-so-arbitrary\' causes of success. Highly recommended.
 

Helle Freude: Lupine Tesla
[Aug 30, 2010; Outdoor, German]

Die Tesla ist die kleinste "richtige" Fahrradlampe von Lupine, soll aber laut diverser Testberichte trotzdem fast alles andere hinter sich lassen, so auch die StVZO. Aber zum Glück lässt sie sich dimmen, so dass sich bleibende Eindrücke auf der Netzhaut Entgegenkommender vermeiden lassen.

Sie ersetzt bei mir ein Knog-Positionsleuchtchen, mit dem ich mich letztes Jahr durch den Winter gemogelt habe. Aus der knapp 4cm großen Öffnung schickt die Tesla 700 Lumen, die sich bei optimaler Einstellung recht gleichmäßig auf den Weg verteilen. Damit zu fahren macht richtig Laune, denn man sieht breit und weit eine angenehm helle Umgebung.

Das Licht erzeugt eine 12Watt LED. Ensprechend wird Akku aufladen wohl Teil der winterlichen Routine werden. Laut Hersteller warnt die Lampe aber eine Stunde vor Ende, damit man entweder umkehren oder auf eine niedrigere Stufe stellen kann. Soweit hatte ich den Akku aber noch nicht.

Lenkermontage hat im Gelände zwei Nachteile: Erstens sieht man bei scharfen Kurven auf ungleichmäßigem Grund die optimale Spur erst beim Einbiegen. Zweitens setzt die Lampe, wenn der Akku direkt neben dem Sigma-Computer installiert ist, diesen komplett außer Gefecht: Keine Geschwindigkeit, kein Puls, keine Trittfrequenz. Dabei hatte ich den Computer gerade durch ein Modell mit STS ersetzt, weil es da weniger Empfangsprobleme als beim alten DTS-System gibt.

Während sich das Empfangsproblem schon durch verschieben des Akkus beheben lässt, hilft bei engen Kurven wohl nur die Helmmontage. Der Lampe liegt zum Glück alles bei, was man dafür braucht. Probiert habe ich das aber noch nicht.

Unterm Strich bin ich mit der Lampe bis jetzt zufrieden. Lampe und Wickelakku lassen sich sehr leicht befestigen und entfernen. Das Baukastensystem von Lupine ermöglicht den unabhängigen Austausch von Leuchtkopf oder Akku durch ein anderes Modell. Für die verbauten LED-Module bietet der Hersteller auch Upgrade-Kits an, sobald am Markt bessere LEDs auftauchen - ein Stück Investitionssicherheit.

Update:
Die Lampe ist jetzt auf dem Helm und der Akku im Rucksack. Das Kabel habe ich durch die Öffnung des Trinksystems verlegt. So sind scharfe Kurven kein Problem mehr. Allerdings ist auch diese Befestigungsart nicht perfekt. Ich wurde schon mehrfach durch unsichtbare Huckel durchgeschüttelt. Der sehr spitze Winkel zum Auge beraubt die Strecke ihrer Kontur. Ich sehe jetzt zwar jeden Stein und jede Wurzel, aber wenn der "Belag" selbst uneben ist, bleibt mir das bis zum Einschlag am Vorderrad verborgen.

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